Make-Beratung · remote bundesweit, vor Ort in Dortmund und NRW

Make-Beratung: Make.com-Szenarien, die im Alltag halten

Make passt zu Unternehmen, die automatisieren wollen, ohne selbst einen Server zu betreiben, denn es läuft ausschließlich in der Cloud. Ich plane und baue Szenarien mit Fehlerbehandlung, halte den Credit-Verbrauch im Griff und übergebe mit Runbook und Schulung. Dabei berate ich unabhängig, ohne Partnerstatus und ohne Empfehlungslinks.

  • Szenarien mit Fehlerbehandlung, nicht nur für den Demo-Lauf
  • Credits verstehen und Verbrauch senken
  • Übergabe mit Runbook und Schulung
  • Unabhängig: auch n8n oder Zapier, wenn es besser passt
Schwebende dunkle Sechseck-Kacheln mit goldenen Kanten, durch feine goldene Linien zu einem Wabennetz verbunden
Ausgangslage

Schnell gebaut, schwer zu betreiben

Make macht den Einstieg leicht, und genau deshalb wachsen Szenarien oft ohne Plan. Polling-Trigger prüfen in festen Abständen und verbrauchen dabei Credits, auch wenn nichts Neues da ist. Liefert ein Trigger viele Datensätze auf einmal, laufen alle Folgemodule entsprechend oft. Und wenn ein Modul scheitert, merkt es niemand, weil es keine Fehlerroute gibt.

Das Wissen steckt dann beim Ersteller. Eine Dokumentation fehlt, und wenn diese Person im Urlaub ist oder das Unternehmen verlässt, traut sich niemand mehr, ein Szenario anzufassen.

Für wen

Wann Make die bessere Wahl ist und wann n8n

Make ist die bessere Wahl, wenn Sie keinen Server betreiben wollen und der Fachbereich mitbauen soll. Den Ausschlag geben Betrieb, Datenstandort und Mengengerüst; an eine bestimmte Plattform bin ich nicht gebunden.

Vergleich

Make, n8n Cloud und n8n selbst betrieben

Die Unterschiede liegen im Betrieb, in der Zählweise und im Datenstandort. Preise zeigt der Kostenrechner.

Betrieb, Zählweise, Datenstandort und Lizenz im Vergleich

Tabelle seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

Vergleich von n8n selbst betrieben, n8n Cloud und Make nach Betrieb, Zähleinheit, Datenstandort, Lizenz und typischem Einsatz
Merkmaln8n selbst betriebenn8n CloudMake
Betrieb und VerantwortungSie oder Ihr Hoster betreiben Server, Updates und Backups.n8n betreibt die Instanz, um die Workflows kümmern Sie sich selbst.Make betreibt die Plattform in der Cloud, Sie bauen und pflegen die Szenarien.
ZähleinheitAusführung je Workflow-Lauf. Community Edition (Self-Hosting): kein dokumentiertes Ausführungslimit.Ausführung: 1 je Workflow-Lauf, unabhängig von der Zahl der Knoten.Credit: 1 je Trigger-Prüfung und 1 je Modul-Durchlauf, Router und Filter sind frei.
Datenstandort laut HerstellerDie Daten liegen dort, wo Sie n8n betreiben, etwa auf Ihrem eigenen Server oder bei Ihrem Hoster in Deutschland.Daten der gehosteten Pläne liegen in der EU, auf Servern in Frankfurt am Main. Einen vorunterzeichneten Auftragsverarbeitungsvertrag stellt n8n bereit.Hosting bei AWS in der EU oder in Nordamerika, die Zone wird beim Anlegen des Kontos gewählt und lässt sich später nicht ändern. Die genaue AWS-Region der EU-Zonen nennt Make nicht. Laut Datenschutzhinweis können Daten außerhalb des EWR übermittelt werden.
Lizenzn8n steht unter der Sustainable Use License: Nutzung und Anpassung für eigene interne Geschäftszwecke sowie für nicht-kommerzielle oder private Zwecke. Lizenzfragen für Beraterinstanzen kläre ich vor dem Projekt mit dem Hersteller.Gebuchter Plan beim Hersteller, der Funktionsumfang richtet sich nach dem Plan.Kommerzielle Cloud-Plattform, Nutzung nach den Tarifen und Bedingungen von Make.
Typischer EinsatzDie Daten sollen im eigenen Betrieb bleiben und jemand verantwortet den Betrieb.Sie wollen n8n nutzen, ohne selbst einen Server zu betreiben.Visuelle Szenarien in der Cloud, ohne IT-Betrieb im Haus.

Stand 09.10.2026, Herstellerangaben. Preise stehen nicht in der Tabelle, die Tarife mit Quelle zeigt der Automatisierungs-Kostenrechner.

Credits

Wie Make zählt und was das im Alltag bedeutet

Make zählt Credits, früher Operations: Jeder Modul-Durchlauf kostet einen Credit, der Trigger zählt mit, auch wenn er bei einer Prüfung keine neuen Daten findet. Router und Filter sind frei. Liefert der Trigger mehrere Datensätze, läuft jedes Folgemodul entsprechend oft.

Für die Praxis heißt das: Ein Polling-Trigger kostet bei jeder Prüfung, auch wenn er nichts findet, und Iteratoren und Aggregatoren zählen wie andere Module mit. Ein Webhook-Trigger, der nur bei neuen Daten startet, und Filter direkt nach dem Trigger senken den Verbrauch. Was Ihr Mengengerüst in Credits bedeutet und welcher Tarif dazu passt, zeigt der Kostenrechner mit Herstellerpreis, Quelle und Stand.

Zum Automatisierungs-Kostenrechner
Leistungen

Was ich für Sie in Make baue und betreue

  • Szenarien planen

    Vor dem Bau steht fest, welches System für welche Daten führend ist, welche Datenobjekte fließen und wie das Szenario startet. Wo das Quellsystem es erlaubt, nehme ich Webhooks statt Polling.

  • Szenarien bauen

    Übersichtlich aufgebaut, mit Router und Filtern ohne verschachtelte Sonderwege, mit benannten Modulen und Notizen im Szenario. So kann auch jemand anderes nachvollziehen, was passiert.

  • Fehlerbehandlung

    Jedes Szenario bekommt Error-Handler-Routen: Resume, wo ein Ersatzwert genügt, Rollback oder Retry bei echten Fehlern, dazu eine Benachrichtigung und das Nachholen abgebrochener Läufe. Ein Datastore merkt sich verarbeitete Kennungen, damit nichts doppelt angelegt wird. Die Error-Handler-Module selbst verbrauchen laut Make 0 Credits.

  • Verbrauch senken

    Ich werte aus, welches Szenario wie viele Credits verbraucht, und setze an den teuren Stellen an: Polling-Intervalle, Bundles, die unnötig viele Folgemodule auslösen, und Filter, die zu spät greifen.

  • Übergabe

    Runbook je Szenario, Schulung für die Personen, die damit arbeiten, alle Verbindungen in Ihrem Konto und ein Blueprint-Export jedes Szenarios als Sicherung.

Beispiel

Ein Szenario mit Router und Error Handler

Ein neuer Auftrag kommt per Webhook an. Der Router hat zwei Routen mit je einem Filter: Ist der Auftrag vollständig, wird die Rechnung in der Buchhaltung angelegt. Fehlt eine Angabe, nimmt der Router die zweite Route; scheitert ein Modul, greift der Error Handler. Je Schritt steht dabei, ob er Credits zählt.

Szenario: Auftrag prüfen, verbuchen oder zur Nachfrage ablegen
Fiktives Beispiel

1Trigger

1 Credit

Neuer Auftrag trifft ein

Der Onlineshop meldet einen Auftrag per Webhook.

2Router

0 Credits

Zwei Routen

Der Router schickt jeden Auftrag auf beide Routen. Der Filter am Anfang der Route entscheidet, ob der Auftrag durchläuft.

Route A: Auftrag ist vollständig

Normalfall

Filter

0 Credits

Auftrag ist vollständig

Adresse, Positionen und Zahlungsart sind vorhanden.

Modul

1 Credit

Rechnung in der Buchhaltung anlegen

Der Auftrag wird als Rechnungsentwurf übernommen.

Error Handler am Modul „Rechnung anlegen“

0 Credits

Error Handler: Retry, dann Alarm

Greift nur, wenn dieses Modul scheitert: erneuter Versuch, bei bleibendem Fehler Alarm an die Auftragsabwicklung. Andere Aufträge laufen weiter.

Modul

1 Credit

Bestätigung senden

Der Kunde erhält die Auftragsbestätigung, der Shop den Status „verbucht“.

Route B: Angabe fehlt

Nachfassen

Filter

0 Credits

Angabe fehlt

Mindestens eines der Pflichtfelder ist leer.

Modul

1 Credit

Benachrichtigung an den Vertriebsinnendienst

Eine Nachricht nennt Auftrag und fehlende Angabe.

Modul

1 Credit

Ablage im Data Store (Nachfassliste)

Der Auftrag liegt bereit, bis die Angabe ergänzt ist.

Zählweise in Make: Der Trigger zählt 1 Credit, jedes Modul 1 Credit, Router und Filter 0 Credits, der Error Handler 0 Credits. Credits je Schritt bei einem Datensatz je Lauf.

Fiktives Beispiel mit erfundenen Daten (Großhändler, 120 Mitarbeitende, Onlineshop, CRM, Warenwirtschaft und Buchhaltung). Vereinfachte Darstellung, kein Kundenprojekt und keine Originalansicht von n8n, Make oder Zapier.

Ablauf

Vom Erstgespräch bis zur Übergabe

  1. Schritt 01

    Erstgespräch

    Ausgangslage, beteiligte Systeme und die Frage, ob Make überhaupt das richtige Werkzeug ist. Wenn nicht, sage ich das.

  2. Schritt 02

    Planung

    Szenarien, führendes System, Fehlerrouten und Mengengerüst. Daraus ergibt sich, welcher Tarif und welches Polling-Intervall nötig sind.

  3. Schritt 03

    Bau und Test

    Gebaut wird in Ihrem Konto. Getestet wird nicht nur der Normalfall, sondern auch Dubletten, fehlende Felder und ein Zielsystem, das nicht erreichbar ist.

  4. Schritt 04

    Übergabe

    Runbook, Schulung und Blueprint-Export. Danach betreuen Sie die Szenarien selbst, oder ich übernehme das im Rahmen von Managed Automation.

Transparenz

Unabhängig beraten, offen gesagt

Zwei Punkte, die Sie vor einer Entscheidung für Make kennen sollten.

  • Empfehlungsprogramm

    Make betreibt ein Empfehlungsprogramm, an dem ich teilnehme. Auf dieser Seite und im gesamten Beratungsbereich setze ich keine Empfehlungslinks; meine Empfehlung für oder gegen Make hängt nicht davon ab.

  • Make: Datenstandort

    Hosting bei AWS in der EU oder in Nordamerika, die Zone wird beim Anlegen des Kontos gewählt und lässt sich später nicht ändern. Die genaue AWS-Region der EU-Zonen nennt Make nicht. Laut Datenschutzhinweis können Daten außerhalb des EWR übermittelt werden. Ob das für Ihre Daten genügt, klären Sie am besten vor dem Start mit Ihrem Datenschutzbeauftragten; ich bereite die Fakten auf, eine Rechtsberatung leiste ich nicht.

Passt das zu Ihnen?

Wann die Make-Beratung passt und wann nicht

Das passt, wenn …

  • Kein eigener IT-Betrieb, Cloud ist ausdrücklich gewünscht
  • Make ist schon im Einsatz, aber unübersichtlich geworden
  • Die Credits steigen schneller als erwartet
  • Szenarien sollen dokumentiert übergeben werden

Das passt eher nicht, wenn …

  • Daten dürfen den eigenen Betrieb nicht verlassen; dann passt n8n selbst betrieben besser
  • Gesucht wird eine Agentur mit Make-Partnerstatus; den habe ich nicht
  • Sie brauchen eine Bereitschaft rund um die Uhr

Wenn Sie unsicher sind, kläre ich das mit Ihnen im Erstgespräch.

Quellen

Quellen und Stand

Die Beschreibung der Credit-Zählung, der Umstellung von Operations auf Credits und der Datenstandorte stützt sich auf diese Herstellerseiten. Preise nenne ich hier nicht; sie stehen mit Quelle und Stand im Automatisierungs-Kostenrechner. Hersteller ändern Tarife und Zählweisen, prüfen Sie die Angaben deshalb vor einer Entscheidung auf den Herstellerseiten.

Stand:

FAQ

Häufige Fragen zur Make-Beratung

  • Das hängt vom Credit-Verbrauch ab. Make zählt Credits, früher Operations: Jeder Modul-Durchlauf kostet einen Credit, der Trigger zählt mit, auch wenn er bei einer Prüfung keine neuen Daten findet. Router und Filter sind frei. Liefert der Trigger mehrere Datensätze, läuft jedes Folgemodul entsprechend oft. Make hat einen kostenlosen Einstiegstarif mit kleinem Kontingent und Einschränkungen; die bezahlten Tarife staffeln sich nach Credits im Monat, die Listenpreise nennt Make in USD. Den passenden Tarif für Ihr Mengengerüst mit Herstellerpreis, Quelle und Stand zeigt der Automatisierungs-Kostenrechner.

  • Für den passenden Einsatz, ja. Make ist stark, wenn Abläufe visuell modelliert und ohne eigenen Server betrieben werden sollen, und der Fachbereich kann Szenarien gut nachvollziehen. Grenzen gibt es beim Verbrauch, wenn Polling-Trigger oder große Datenmengen viele Credits auslösen, und beim Datenstandort: ${DATENSTANDORTE.make.text} Ob Make zu Ihnen passt, zeigt ein Blick auf Systeme und Mengengerüst.

  • Keins von beiden ist pauschal besser. Make passt, wenn Sie keinen IT-Betrieb haben und in der Cloud bleiben wollen. n8n passt, wenn Daten im eigenen Betrieb bleiben sollen oder Ihre Abläufe viele Schritte haben, denn n8n zählt je Lauf, Make je Modul-Durchlauf. Im Integrations-Audit bekommen Sie dazu eine begründete Empfehlung.

  • Zapier ist beim Einstieg einfacher und hat sehr viele fertige Anbindungen. Make gibt mehr Kontrolle über den Ablauf, mit Router, Iteratoren und eigenen Fehlerrouten. Gezählt wird unterschiedlich: Zapier rechnet je Aktionsschritt in Tasks, Make je Modul-Durchlauf in Credits, den Trigger eingeschlossen. Welche Variante bei Ihren Mengen günstiger ist, zeigt der Kostenrechner.

  • Das lässt sich klären, aber nicht pauschal beantworten. Hosting bei AWS in der EU oder in Nordamerika, die Zone wird beim Anlegen des Kontos gewählt und lässt sich später nicht ändern. Die genaue AWS-Region der EU-Zonen nennt Make nicht. Laut Datenschutzhinweis können Daten außerhalb des EWR übermittelt werden. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag stellt Make auf seiner Datenschutzseite bereit. Ob der Einsatz für Ihre Daten zulässig ist, entscheiden Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten; ich bereite die Fakten auf, eine Rechtsberatung leiste ich nicht.

  • Nein. Ich habe keinen Partner- oder Zertifizierungsstatus bei Make und berate unabhängig. Make betreibt ein Empfehlungsprogramm, an dem ich teilnehme. Auf dieser Seite und im gesamten Beratungsbereich setze ich keine Empfehlungslinks; meine Empfehlung für oder gegen Make hängt nicht davon ab.

  • Ja, über einen eigenen Nutzer in Ihrem Make-Konto, den Sie jederzeit wieder entfernen können. Verbindungen zu Ihren Systemen laufen über technische Nutzer, nicht über persönliche Zugänge. Zugangsdaten schicken Sie mir bitte nie per Mail.

  • Nein. Ich betreue Szenarien zu Geschäftszeiten und sage keine 24/7-Bereitschaft zu. Fehlerrouten und Benachrichtigungen sorgen dafür, dass ein Fehler außerhalb dieser Zeiten nicht verloren geht, sondern zu Geschäftszeiten nachgeholt wird. Wie die laufende Betreuung aussieht, steht unter Managed Automation.

Nächster Schritt

Prüfen, ob Make zu Ihnen passt

Im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) gehe ich mit Ihnen Ihre Systeme und Abläufe durch. Danach wissen Sie, ob Make passt oder ob n8n die bessere Wahl ist.

Lieber schriftlich anfragen?

Was soll Make bei Ihnen erledigen?

Nennen Sie kurz die beteiligten Systeme und die Abläufe, die verbunden werden sollen. Zugangsdaten senden Sie bitte nicht mit.

  • Timo RüdigerPersönliche Begleitung durch Timo Rüdiger
  • Unverbindliche Anfrage
  • Unabhängig, ohne Empfehlungslinks

Lieber direkt Kontakt aufnehmen?

* Pflichtfeld

Ohne das optionale Häkchen verwenden wir Ihre Angaben nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe zu Werbezwecken an Dritte findet nicht statt.

n8n ist eine Marke der n8n GmbH, Make eine Marke von Celonis und Zapier eine Marke von Zapier Inc. Der Rüdiger Consulting ist kein Partner dieser Hersteller und arbeitet unabhängig. Für Make gibt es ein Empfehlungsprogramm des Herstellers, an dem ich teilnehme; in diesem Beratungsbereich setze ich keine Empfehlungslinks, und meine Plattformempfehlung hängt nicht davon ab.

ErstgesprächAnrufenWhatsApp(öffnet WhatsApp in neuem Tab)