Preisorientierung

Was kostet eine interaktive Mitarbeiterschulung?

Ehrliche Antwort: Das hängt davon ab — und zwar nicht als Ausrede, sondern weil eine Zehn-Minuten-Einheit zu einer bestehenden Richtlinie und eine mehrteilige Lernreise mit eigenen Filmszenen zwei völlig verschiedene Produktionen sind. Diese Seite zeigt Ihnen, woraus sich der Aufwand zusammensetzt, damit Sie Angebote einordnen können — meines und jedes andere.

  • Drei Angebotslogiken, damit Sie die Größenordnung Ihres Vorhabens einschätzen können
  • Acht Kostentreiber offen erklärt — inklusive derer, die Sie selbst steuern
  • Angebot immer erst nach dem kostenlosen Erstgespräch, nie aus dem Katalog
Warum es keine Preisliste gibt

Der Aufwand steckt im Inhalt, nicht im Format

Eine interaktive Schulung besteht aus zwei sehr ungleichen Hälften. Die eine ist die fachliche Arbeit: Welche Entscheidungen treffen Ihre Mitarbeitenden im Alltag falsch, welche Regeln gelten bei Ihnen, welche Beispiele sind echt? Diese Hälfte lässt sich nicht standardisieren — sie ist der Grund, warum die Schulung überhaupt wirkt.

Die andere Hälfte ist die Produktion: Filmszenen, Erkläranimationen, Sprecherstimmen, Interaktionen, Tests. Sie ist gut kalkulierbar, sobald das Curriculum steht — vorher nicht, weil noch niemand weiß, wie viele Module es werden und wie viel davon bewegtes Bild braucht.

Ein Pauschalpreis müsste beide Unsicherheiten einpreisen. Das führt entweder zu einem Angebot, das für kleine Vorhaben zu teuer ist, oder zu einem, das bei größeren Vorhaben nachverhandelt werden muss. Beides ist unangenehm. Deshalb: erst ein kurzes Gespräch, dann ein Angebot, das zum tatsächlichen Umfang passt — vor Projektbeginn und schriftlich.

Angebotslogiken

Drei Größenordnungen, in die fast jedes Vorhaben fällt

Keine Pakete zum Abhaken, sondern drei typische Zuschnitte. Sie helfen im Erstgespräch, schnell in die richtige Größenordnung zu kommen.

Basis-Modul

Ein Thema, kompakt

Für wen

Sie haben ein konkretes Thema und wollen sehen, ob das Format bei Ihrem Team ankommt.

  • Eine Lerneinheit von etwa 10 bis 15 Minuten
  • Fachliche Grundlage: Ihre vorhandenen Unterlagen plus ein Abstimmungstermin
  • Interaktionen und Wissenscheck, moderater Medienanteil
  • Bereitstellung als browserbasierte Einheit, Dokumentation der Durchführung

Größter Hebel auf den Preis: wie viel bewegtes Bild das Thema wirklich braucht.

Individuelle Lernreise

Mehrere Module, eine Dramaturgie

Für wen

Das Thema ist zu groß für eine Einheit, oder verschiedene Rollen brauchen verschiedene Tiefe.

  • Curriculum über mehrere Module, aufeinander aufbauend
  • Rollenvarianten (z. B. Mitarbeitende, Führungskräfte, Power User)
  • Eigene Guide-Figur und Erzählstimme, Filmszenen aus Ihrem Arbeitsalltag
  • Ihre Prozesse, Ihre Werkzeuge, Ihr Corporate Design

Größter Hebel: Anzahl der Module und wie viele Rollenvarianten getrennt produziert werden.

Unternehmensakademie

Mehrere Themen über die Zeit

Für wen

Schulung ist bei Ihnen kein Projekt, sondern eine Daueraufgabe — Onboarding, Compliance, Systeme, Vertrieb.

  • Themenlandkarte und gemeinsame Gestaltungssprache über alle Einheiten
  • Produktion in Wellen statt in einem Rutsch
  • Vereinbarte Aktualisierungszyklen für Inhalte, die veralten
  • Optional: Befähigung Ihres Teams, Inhalte selbst zuzuliefern

Größter Hebel: Anzahl der Themen pro Jahr und der vereinbarte Aktualisierungsrhythmus.

Bewusst ohne Beträge: Jede Zahl an dieser Stelle wäre geraten. Das verbindliche Angebot entsteht nach dem kostenlosen Erstgespräch — schriftlich, mit Umfang und Terminen, vor Projektbeginn.

Kostentreiber

Acht Faktoren, die den Aufwand bestimmen

Zwei davon liegen ganz bei Ihnen. Wer sie kennt, kann ein Angebot lesen — und im Gespräch gezielt an den richtigen Stellen drehen.

  1. 01

    Anzahl und Länge der Module

    Der offensichtlichste Faktor. Zwei kurze Module sind günstiger als sechs — aber nicht immer sinnvoller. Die Modulzahl ergibt sich aus den Lernzielen, nicht aus dem Budget.

  2. 02

    Individualisierungsgrad

    Allgemeine Beispiele sind schnell geschrieben. Szenarien aus Ihrem Haus — mit Ihren Werkzeugen, Rollen und Streitfällen — brauchen Recherche und Abstimmung. Sie sind auch der Grund, warum die Schulung nicht wie Pflichtprogramm wirkt.

  3. 03

    Medienanteil

    Gefilmte Szenen sind der teuerste Baustein, Erkläranimationen liegen darunter, reine Interaktionen sind am günstigsten. Nicht jedes Lernziel braucht Film — welches doch, klären wir vor der Produktion.

  4. 04

    Rollenvarianten

    Wenn Führungskräfte andere Inhalte brauchen als Anwender, entstehen faktisch zwei Fassungen. Häufig reicht ein gemeinsamer Grundteil plus eine kurze Vertiefung — das ist deutlich günstiger als zwei Vollproduktionen.

  5. 05

    Sprachen

    Jede weitere Sprachfassung bedeutet Übersetzung, neue Sprachaufnahmen und einen eigenen Testdurchlauf. Der Textanteil lässt sich wiederverwenden, die Medienspur nicht vollständig.

  6. 06

    Zustand Ihrer Unterlagen

    Eine gepflegte Richtlinie verkürzt die Konzeptphase spürbar. Verstreute Foliensätze, widersprüchliche Versionen und ungeklärte Zuständigkeiten verlängern sie — dieser Punkt liegt vollständig in Ihrer Hand.

  7. 07

    Art der Bereitstellung

    Eine eigenständige browserbasierte Einheit ist der Normalfall und ohne Zusatzaufwand nutzbar. Die Einbindung in ein vorhandenes Lernmanagementsystem prüfen wir vorher technisch — je nach System ist das ein kleiner oder ein spürbarer Posten.

  8. 08

    Aktualisierung

    Rechts-, System- und Prozessthemen veralten. Ob Sie einmalig produzieren oder einen Aktualisierungszyklus vereinbaren, verändert die Kalkulation — und die Frage, wie modular die Schulung gebaut werden sollte.

Ablauf

Von der ersten Frage bis zur fertigen Schulung

Das Angebot steht vor der Arbeit, das Curriculum vor der Produktion. Diese Reihenfolge ist der Grund, warum es keine Nachverhandlungen gibt.

  1. Schritt 01

    Erstgespräch (kostenlos, 30 Minuten)

    Thema, Zielgruppe, Anlass und vorhandene Unterlagen. Am Ende wissen wir beide, ob das Format passt und in welcher Größenordnung wir uns bewegen.

  2. Schritt 02

    Angebot

    Schriftlich, mit Modulanzahl, Medienumfang, Terminen und Leistungen — vor Projektbeginn. Keine offenen Positionen, keine Abrechnung nach Aufwand.

  3. Schritt 03

    Curriculum und fachliche Freigabe

    Erst der Inhalt: Lernziele, Struktur, Szenarien, Prüffragen. Sie geben frei, bevor eine einzige Sekunde Film produziert wird.

  4. Schritt 04

    Produktion und Test

    Medien, Interaktionen, Aufbau der Einheit, Testdurchlauf mit einer kleinen Gruppe aus Ihrem Haus.

  5. Schritt 05

    Übergabe

    Die fertige Lerneinheit, das Dokumentationspaket und eine kurze Einweisung, wie Sie sie verteilen.

Sie haben schon Unterlagen und wollen wissen, was daraus wird?

Richtlinie, SOP, Foliensatz oder Handbuch: Auf der Produktionsseite steht Schritt für Schritt, wie aus vorhandenem Material eine interaktive Lernreise wird — inklusive Vorher/Nachher und einem echten Curriculum-Auszug.

FAQ

Häufige Fragen zu Aufwand und Angebot

  • Weil jede Zahl ohne Kenntnis von Modulanzahl, Individualisierungsgrad und Medienanteil entweder zu hoch oder zu niedrig wäre. Sie bekommen ein schriftliches Angebot nach einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten — vor Projektbeginn und ohne offene Positionen.

Ihr Thema. Ihre Mitarbeiter. Ihre Lernreise.

Welches Wissen soll bei Ihrem Team wirklich hängen bleiben?

Ob KI-Kompetenz, Vertrieb, CRM, Prozesse oder ein ganz eigenes Thema: Im ersten Gespräch klären wir, ob sich daraus eine interaktive Schulung sinnvoll aufbauen lässt — und was sie für Ihr Team leisten soll.

  • 30 Minuten, unverbindlich
  • Ohne Verkaufsdruck
  • Persönliche Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Alternative · Anfrage per Formular

Beschreiben Sie kurz Ihr Schulungsthema und Ihre Ausgangslage. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und einem Vorschlag für den nächsten Schritt.

Ohne das optionale Häkchen verwenden wir Ihre Angaben nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Eine Weitergabe zu Werbezwecken an Dritte findet nicht statt.

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