Fallstudie · Verarbeitende Industrie

Weiterentwicklung der Beschaffungsorganisation und der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit

Für die Bernd Lehmann GmbH & Co. KG wurde ein zukunftsfähiges Zielbild für die Beschaffungsorganisation entwickelt: klare Rollen, verbindliche Entscheidungswege, transparente Informationsflüsse und eine nachhaltig verbesserte Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Produktion, Qualität und Geschäftsführung.

Firmengebäude der Bernd Lehmann GmbH & Co. KG in Dortmund
Auf einen Blick
Logo Bernd Lehmann GmbH & Co. KG
Unternehmen
Bernd Lehmann Verkauf und Verarbeitung von Kunststoffen GmbH & Co. KG
Ansprechpartner
Collin Scheer, Geschäftsführer
Standort
Dortmund
Branche
Verarbeitende Industrie
Mitarbeitende
15+
Umfang und Zeitraum
12 Personentage, Januar bis März 2024
Ausgangssituation

Ausgangssituation

Im Bereich Beschaffung und Materialversorgung zeigte sich ein wachsender Bedarf an klareren Strukturen, transparenteren Informationsflüssen und einer verbesserten bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Durch die enge Verzahnung von Einkauf, Produktion und Auftragsabwicklung kam es im Arbeitsalltag wiederholt zu erhöhtem Abstimmungsaufwand.

Vor Projektbeginn bedeutete das konkret:

Verantwortlichkeiten waren nicht in allen Fällen eindeutig geregelt, insbesondere bei kurzfristigen Bedarfsänderungen, Lieferterminabweichungen oder Qualitätsrückmeldungen.
Operative Beschaffungsaufgaben, Abstimmungen mit Lieferanten und interne Koordination liefen teilweise parallel oder personenabhängig.
Das führte zu zusätzlichen Rückkopplungen, verzögerten Entscheidungen und eingeschränkter Transparenz über Zuständigkeiten und Prioritäten.
Informationen zu Bedarfen, Beständen und Lieferterminen waren nicht durchgängig für alle beteiligten Bereiche in gleicher Qualität verfügbar.
Zielsetzung

Zielsetzung

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines zukunftsfähigen Zielbildes für die Beschaffungsorganisation, das die tägliche Zusammenarbeit strukturiert verbessert und die Beschaffung als bereichsübergreifende Funktion klar positioniert. Die Zielerreichung sollte beteiligungsorientiert und iterativ erfolgen, um praxisnahe, akzeptierte und nachhaltig umsetzbare Lösungen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt standen:

Klärung und eindeutige Zuordnung von Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Produktion, Qualität und Geschäftsführung
Etablierung transparenter Entscheidungs- und Eskalationswege
Reduzierung von Abstimmungsaufwänden und personengebundenen Abhängigkeiten
Verbesserung der Transparenz über Bedarfe, Bestände und Lieferstatus
Ableitung von Anforderungen an digital unterstützte Informationsflüsse
Identifikation zukünftiger Kompetenzanforderungen und Qualifizierungsbedarfe
Vorgehen

Vorgehen und Methoden

Das Projekt wurde beteiligungsorientiert und nach agilen Arbeitsprinzipien umgesetzt. Die Bearbeitung erfolgte in kurzen, aufeinander aufbauenden Arbeitszyklen mit klar definierten Zielen und einer gemeinsamen Bewertung am Ende jeder Phase. Zur Strukturierung der Projektarbeit wurde ein priorisiertes Maßnahmen-Backlog aufgebaut.

Zentrale Elemente des Vorgehens:

Strukturierte Interviews und Arbeitsgespräche mit Geschäftsführung und beteiligten Mitarbeitenden
Gemeinsame Visualisierung der bestehenden Arbeits- und Abstimmungsprozesse
Moderierte Workshops mit crossfunktionaler Beteiligung
Regelmäßige Review-Termine, in denen Zwischenergebnisse vorgestellt, reflektiert und angepasst wurden
Kontinuierliche Priorisierung und Anpassung der Maßnahmen im Maßnahmen-Backlog
Retrospektiven zur Reflexion und Verbesserung des Projektvorgehens
Schrittweise Validierung und Weiterentwicklung der Lösungsansätze
Ergebnisse

Ergebnisse

Im Projekt wurde ein tragfähiges Zielbild für die zukünftige Beschaffungsorganisation entwickelt, das sich eng an den tatsächlichen Arbeitsabläufen orientiert.

Klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten im Beschaffungsprozess
Nachvollziehbare Abgrenzung operativer und koordinierender Aufgaben
Definierte Schnittstellen zwischen Einkauf, Produktion, Qualität und Geschäftsführung
Transparente Entscheidungs- und Eskalationswege
Verbesserte Informationsflüsse zu Bedarfen, Beständen und Lieferterminen
Konkrete Anforderungen an digital unterstützte Transparenz im Beschaffungsprozess
Identifizierte Kompetenzanforderungen und Qualifizierungsbedarfe
Wirkung

Wirkung im Projektverlauf

Hohe Akzeptanz der entwickelten Lösungen durch frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden
Schrittweise Validierung und kontinuierliche Verbesserung der Lösungsansätze während des Projekts
Verbesserte Transparenz über Projektfortschritt und Prioritäten durch strukturierte Maßnahmensteuerung
Beteiligte

Beteiligte Rollen

Geschäftsführung
Einkauf und Beschaffung
Produktion
Qualität
Angrenzende Funktionen (z. B. Auftragsabwicklung)
Galerie

Einblicke in die Fertigung

Gefrästes Präzisionsbauteil aus Acrylglas in der Fertigung der Bernd Lehmann GmbH
Verarbeitetes Acrylglas-Bauteil der Bernd Lehmann GmbH & Co. KG
Großformatiges Präzisionsbauteil aus Plexiglas bei der Bernd Lehmann GmbH
Fazit

Eine belastbare Grundlage für die Zukunft.

Die Ergebnisse bilden eine belastbare Grundlage für eine nachhaltig verbesserte Zusammenarbeit sowie für die weitere Entwicklung der Beschaffungsorganisation im Unternehmen.

Erstgespräch

Stockt die Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Produktion und Qualität?

Wenn Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und Informationsflüsse in Ihrer Organisation unklar sind, schauen wir gemeinsam darauf. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, wo die größten Hebel liegen.

Kalender wird geladen …
Erstgespräch buchen